Hund · Kastration

Warum ich nicht jeden gesunden Rüden einfach kastrieren lassen würde

Hund · Kastration

„Ab wann können wir ihn kastrieren lassen?“

Eine Frage, die bei jungen Rüden immer noch ziemlich selbstverständlich gestellt wird. Fast so, als würde die Kastration einfach zur normalen To-do-Liste bei einem neuen Welpen gehören: Impfungen, Chip, Pubertät, Hoden ab.

Ganz so einfach ist es aber nicht.

Eine Kastration ist eine medizinische Entscheidung. Bei der chirurgischen Kastration des Rüden werden beide Hoden entfernt und damit nicht nur seine Fortpflanzungsfähigkeit, sondern auch seine wichtigste Quelle für Testosteron.

Das kann erwünschte Effekte mit sich bringen. Es kann aber auch Auswirkungen haben, die wir gar nicht wollten und dann für immer damit leben müssen.
Deshalb würde ich bei einem gesunden Rüden gerne die Frage ändern:

Nicht „Wann kastrieren wir ihn?“

Sondern „Warum möchten wir genau diesen Hund überhaupt kastrieren?“

Denn darauf gibt es keine pauschale Antwort.

Eine Sache vorweg: Die Wissenschaft hat hier nicht auf alles eine eindeutige Antwort.
Das finde ich wichtig, bevor wir über Vor- und Nachteile sprechen. Zu den langfristigen Auswirkungen einer Kastration gibt es keine hundertprozentige wissenschaftliche Sicherheit.

Die Evidenz ist ziemlich durchmischt. Viele der Untersuchungen sind retrospektiv oder beobachtend. Das bedeutet einfach gesagt: Man vergleicht beispielsweise bereits kastrierte und intakte Hunde und schaut, welche Erkrankungen oder Verhaltensweisen bei ihnen auftreten.

Damit kann man Zusammenhänge finden. Aber ein Zusammenhang allein beweist noch nicht automatisch, dass die Kastration die Ursache dafür war.

Dazu kommt, dass die Ergebnisse teilweise von Rasse, Körpergröße, Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt der Kastration und der jeweils untersuchten Erkrankung oder Verhaltensweise abhängen. Aktuelle Reviews bezeichnen die Datenlage deshalb bei einer ganzen Reihe möglicher Auswirkungen ausdrücklich als widersprüchlich oder nicht abschließend geklärt. 

Das bedeutet aber auch nicht, dass wir gar nichts wissen.

Es bedeutet einfach nur, dass wir die vorhandene Evidenz genauso differenziert betrachten müssen, wie sie tatsächlich ist und eine finale Entscheidung immer gut abwägen müssen.

Der derzeitige Wissensstand spricht dafür, die Entscheidung beim Rüden individuell zu treffen und mögliche Vor- und Nachteile für den einzelnen Hund gegeneinander abzuwägen. Die aktuellen WSAVA-Leitlinien verfolgen genau diesen Ansatz. BVA und BSAVA empfehlen inzwischen ebenfalls ausdrücklich eine Einzelfallentscheidung beim Rüden. 

Und genau so möchte ich, dass ihr alles versteht, was hier jetzt folgt:


Das hier ist der derzeitige Stand der Evidenz. Keine absolute Wahrheit für jeden einzelnen Hund.

Es gibt selbstverständlich gute Gründe, einen Rüden zu kastrieren

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ein intakter Rüde sei grundsätzlich die bessere, gesündere oder moralisch richtigere Variante.
Das wäre genauso pauschal wie die Empfehlung, jeden Rüden kastrieren zu lassen.

Es gibt Erkrankungen, bei denen eine Kastration medizinisch indiziert sein kann. Außerdem reduziert beziehungsweise verhindert die Ausschaltung der Hodenfunktion bestimmte androgenabhängige Erkrankungen. Die benigne Prostatahyperplasie ist beispielsweise eine Erkrankung, bei der eine Kastration therapeutisch eine wichtige Rolle spielen kann. 

Und natürlich gibt es noch einen weiteren sehr wichtigen Punkt, vor allem im Tierschutzbereich:

Die Fortpflanzungskontrolle.

Wer einen intakten Rüden hält, trägt Verantwortung dafür, dass dieser nicht unkontrolliert Nachwuchs zeugt. Wie groß dieses Risiko tatsächlich ist, hängt aber wiederum von den individuellen Lebensumständen ab.

Ein Rüde, der mit einer intakten Hündin zusammenlebt, stellt uns vor eine andere Situation als ein gut kontrollierbarer Rüde in einem Haushalt ohne Hündinnen.

VeraAuch wenn unkastrierte Hündinnen und Rüden zusammenleben, liegt die Verantwortung für die Fortpflanzungskontrolle bei uns Menschen. Gleichzeitig müssen wir hier auch ehrlich abwägen, ob ein dauerhaft zuverlässiges Management im jeweiligen Haushalt realistisch überhaupt gewährleistet werden kann.

Auch rechtlich ist das relevant. § 6 des deutschen Tierschutzgesetzes verbietet grundsätzlich unter anderem das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres, nennt aber Ausnahmen. Dazu gehört neben der tierärztlichen Indikation auch eine Unfruchtbarmachung zur Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung oder, soweit keine tierärztlichen Bedenken entgegenstehen, zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres. 

Es geht also nicht darum, möglichst viele Rüden intakt zu lassen.
Es geht darum, einen Grund für einen irreversiblen Eingriff zu haben und Nutzen und mögliche Nachteile für den individuellen Hund abzuwägen.


„Dann wird er bestimmt ruhiger“ reicht mir als Begründung auch nicht.

Hier wird es nämlich besonders interessant.
Der Rüde markiert. Er reitet auf. Er ist draußen kaum ansprechbar, sobald irgendwo eine läufige Hündin unterwegs ist. Er möchte abhauen. Vielleicht gibt es Probleme mit anderen Rüden.

Und dann kommt man schnell zu dem Entschluss

Testosteron weg – Problem weg.

Bei manchen Verhaltensweisen kann das tatsächlich funktionieren.

Vor allem für bestimmte sexualhormonabhängige Verhaltensweisen gibt es Hinweise auf eine Abnahme nach der Kastration. In Studien wurden beispielsweise weniger Streunen, Aufreiten und Urinmarkieren beschrieben. Eine ältere Untersuchung an erwachsenen Rüden fand bei diesen drei Verhaltensweisen bei mindestens 60 Prozent der untersuchten Hunde eine Verbesserung um mindestens 50 Prozent. Diese Zahlen stammen allerdings aus einer relativ kleinen und inzwischen alten Studie und sollten deshalb nicht als Erfolgsquote für den einzelnen Hund verstanden werden. 


Bei anderen Verhaltensproblemen wird es wesentlich komplizierter.
Denn Verhalten entsteht nicht einfach aus „zu viel Hormonen“.
Genetik, Sozialisation, Lernerfahrungen, Umwelt, Stress, Angst und viele weitere Faktoren spielen hier ebenfalls eine Rolle.

Das ist insbesondere bei Aggressionsverhalten wichtig.

Eine große Studie fand beispielsweise keinen Zusammenhang zwischen Entfernung der Hoden beziehungsweise Kastrationsalter und Aggression gegenüber vertrauten Menschen oder anderen Hunden. Für Aggression gegenüber fremden Menschen zeigte sich lediglich ein kleiner Zusammenhang in einer bestimmten Altersgruppe. Andere Studien kommen wiederum zu teilweise anderen Ergebnissen. 

Auch bei Angst und Unsicherheit gibt es Studien, in denen kastrierte Hunde häufiger bestimmte unerwünschte Verhaltensweisen zeigten. Daraus können wir aber ebenfalls nicht einfach ableiten, dass Kastration Angst „verursacht“. Die Studienlage ist dafür nicht eindeutig genug, und gerade Verhaltensstudien haben zahlreiche mögliche Einflussfaktoren. 

Was wir daraus aber sehr wohl ableiten können:

Kastration ist keine pauschale Verhaltenstherapie.

Wenn problematisches Verhalten der Hauptgrund für eine Kastration sein soll, möchte ich vorher wissen, wodurch dieses Verhalten wahrscheinlich entsteht.

Ein Hund, der aufgrund sexueller Motivation kaum noch ansprechbar ist und über längere Zeit durch läufige Hündinnen in seiner Umgebung erheblich gestresst ist, wrweiist eine völlig andere Ausgangssituation als ein Hund, der aus Angst nach vorne geht.

Auch der Zeitpunkt kann eine Rolle spielen

Früher wurde häufig relativ selbstverständlich möglichst früh kastriert. Mittlerweile wird auch der Zeitpunkt wesentlich differenzierter betrachtet.

Gonadenhormone sind nicht nur für Sexualverhalten und Fortpflanzung relevant, sondern spielen auch während der körperlichen Entwicklung eine Rolle. Deshalb wird insbesondere ein Zusammenhang zwischen frühem Verlust der Gonadenhormone und bestimmten orthopädischen Erkrankungen untersucht.

Eine 2025 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse untersuchte beispielsweise den Zusammenhang zwischen Gonadektomie und Erkrankungen des kranialen Kreuzbandes.

Insgesamt wurden 24 Studien eingeschlossen.

Sowohl kastrierte Rüden als auch kastrierte Hündinnen hatten gegenüber intakten Tieren höhere Odds für eine Erkrankung des kranialen Kreuzbandes. Besonders konsistent war der Zusammenhang bei einer Gonadektomie im Alter von höchstens einem Jahr. Die Autoren bewerteten die Sicherheit der Evidenz insgesamt als moderat


Aber – und das ist ein wichtiges Aber:

Alle eingeschlossenen Studien waren Beobachtungsstudien. Kontrollierte Studien lagen nicht vor. Auch diese Meta-Analyse zeigt deshalb einen Zusammenhang und ist kein Beweis dafür, dass eine frühe Kastration bei einem individuellen Hund zwangsläufig eine Kreuzbanderkrankung verursacht. 

Genau deshalb würde ich niemals daraus den Satz machen:

„Früh kastrierte Hunde bekommen Gelenkprobleme.“

Das gibt die Evidenz nicht her.
Sie gibt uns aber sehr wohl einen Grund, den Zeitpunkt der Kastration nicht als vollkommen irrelevant zu betrachten.

BVA und BSAVA empfehlen aktuell, Hunde grundsätzlich erst nach Erreichen der körperlichen Reife zu kastrieren, sofern keine individuellen Gründe für ein anderes Vorgehen sprechen. Sie geben die Skelettreife abhängig von der Rasse ungefähr zwischen 12 und 23 Monaten an, wobei größere Rassen später ausreifen. 


Was ist mit Tumoren?

Hier möchte ich besonders vorsichtig sein.
Denn rund um Kastration und Tumorbildung findet man im Internet Aussagen in beide Richtungen.

„Kastration schützt vor Tumoren.“

oder:

„Kastration verursacht Tumore.“

Beide Aussagen sind in dieser Pauschalität wissenschaftlich nicht haltbar.
Natürlich verändert die Entfernung der Hoden bestimmte Erkrankungsrisiken. Erkrankungen des entfernten Organs können beispielsweise nicht mehr entstehen.

Auf der anderen Seite wurden bei kastrierten Hunden in verschiedenen Untersuchungen erhöhte Risiken beziehungsweise Assoziationen mit bestimmten neoplastischen Erkrankungen beschrieben.

Das Problem: Diese Ergebnisse unterscheiden sich teilweise deutlich nach Rasse, Geschlecht, Kastrationsalter und Tumorart. Aktuelle Übersichtsarbeiten weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Evidenz zu verschiedenen gesundheitlichen Auswirkungen der Gonadektomie teilweise widersprüchlich ist. 

Deshalb würde ich aus der derzeitigen Datenlage weder sagen:

„Kastration ist grundsätzlich gesünder.“

noch:

„Kastration macht Hunde krank.“

Beides wäre eine Vereinfachung eines sehr viel komplizierteren Themas.


Bedeutet das jetzt, dass ich meinen Rüden besser nicht kastrieren lassen sollte?

Nein. Das ist ausdrücklich nicht die Aussage dieses Artikels. Ein intakter Rüde ist nicht automatisch gesünder oder glücklicher. Ein kastrierter Rüde ist nicht automatisch kränker oder verhaltensauffälliger.

Und ein Mensch, der seinen Hund kastrieren lässt, handelt nicht automatisch schlechter als jemand, der seinen Hund intakt lässt.

Genau diese Schwarz-Weiß-Diskussion finde ich bei diesem Thema schwierig.

Die sinnvollere Frage aus meiner Sicht wäre:

Was spricht bei genau diesem Hund dafür und was dagegen?


Ich würde zum Beispiel wissen wollen:

Warum denken wir überhaupt über eine Kastration nach?
Gibt es eine medizinische Indikation?
Geht es um Fortpflanzungskontrolle?
Geht es um Verhalten?
Wenn ja, ist dieses Verhalten wahrscheinlich sexualhormonabhängig oder liegt möglicherweise etwas ganz anderes dahinter?

Wie alt ist der Hund?
Ist er körperlich ausgereift?
Welche Rasse und Körpergröße hat er?
Wie lebt er?
Besteht ein realistisches Risiko für unkontrollierte Fortpflanzung?
Und wie gut können seine Menschen das Management eines intakten Rüden überhaupt gewährleisten?

Erst wenn wir diese Dinge wissen, können wir für den einzelnen Hund vernünftig abwägen.

Das ist übrigens ziemlich genau die Richtung, in die sich auch die internationale Diskussion entwickelt hat. Die WSAVA schreibt in ihren Reproduktionsleitlinien, dass zunehmend infrage gestellt wird, ob grundsätzlich alle nicht zur Zucht vorgesehenen Hunde und Katzen möglichst früh gonadektomiert werden sollten. Sie fordert stattdessen eine individuelle Betrachtung von Nutzen, Risiken und Lebensumständen. Gleichzeitig betont sie, dass weitere hochwertige Forschung benötigt wird. 

Wir wissen heute mehr als früher. Aber wir wissen noch längst nicht alles.


Und was ist mit dem Kastrationschip?

Beim Rüden gibt es neben der chirurgischen Kastration noch Möglichkeiten der vorübergehenden hormonellen Unterdrückung der Fortpflanzungsfunktion, beispielsweise mit einem Deslorelin-Implantat.

Das ist ein eigenes Thema und ehrlich gesagt ein ziemlich spannendes.
Denn auch hier wird häufig sehr vereinfacht gesagt:

„Dann probieren wir mit dem Chip einfach aus, wie der Hund kastriert wäre.“

Ganz so simpel ist es nicht. Der Kastrationschip ist kein zuverlässiger Testlauf dafür, wie ein Hund sich nach einer chirurgischen Kastration verhält.

Wie Deslorelin funktioniert, warum es am Anfang zunächst zu einer hormonellen Stimulation kommen kann, wann die Wirkung einsetzt und was ein solcher Versuch hinsichtlich des späteren Verhaltens tatsächlich aussagen kann, verdient deshalb einen eigenen Artikel

Den gibt es beim nächsten Mal.

Mein Fazit

Ich bin nicht gegen die Kastration von Rüden. Ich bin auch nicht dafür, grundsätzlich jeden Rüden intakt zu lassen. Ich bin gegen pauschale Antworten auf eine Entscheidung, die für den einzelnen Hund ziemlich weitreichend sein kann.

Die aktuelle wissenschaftliche Evidenz ist nicht perfekt. Sie ist heterogen, in einigen Bereichen widersprüchlich und besteht häufig aus Beobachtungsdaten, aus denen wir keine einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen ableiten können. 

Aber es gibt gute Gründe, genauer hinzusehen. Und dann treffen wir eine Entscheidung. Nicht für Rüden im Allgemeinen. Sondern für diesen einen.

Quellen & weiterführende Literatur

World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) (2024): WSAVA Guidelines for the Control of Reproduction in Dogs and Cats. Journal of Small Animal Practice.

WSAVA Reproduction Guidelines⁠


British Veterinary Association (BVA) & British Small Animal Veterinary Association (BSAVA) (2026): Policy Position on Neutering of Cats and Dogs. Aktuelle Empfehlungen zur individuellen Entscheidung über die Kastration und zum Kastrationszeitpunkt bei Hunden.

BVA/BSAVA – Neutering of Cats and Dogs⁠


Arroube, A. & Pereira, A. F. (2025): Dog Neuter, Yes or No? A Summary of the Motivations, Benefits, and Harms, with Special Emphasis on the Behavioral Aspect. Animals, 15(7), 1063. DOI: 10.3390/ani15071063.

Publikation bei PubMed⁠


Urfer, S. R. & Kaeberlein, M. (2019): Desexing Dogs: A Review of the Current Literature. Animals, 9(12), 1086. DOI: 10.3390/ani9121086.

Publikation bei PubMed⁠


Neilson, J. C., Eckstein, R. A. & Hart, B. L. (1997): Effects of castration on problem behaviors in male dogs with reference to age and duration of behavior. Journal of the American Veterinary Medical Association, 211(2), 180–182. PMID: 9227747.

Publikation bei PubMed⁠


Farhoody, P., Mallawaarachchi, I., Tarwater, P. M., Serpell, J. A., Duffy, D. L. & Zink, C. (2018): Aggression toward Familiar People, Strangers, and Conspecifics in Gonadectomized and Intact Dogs. Frontiers in Veterinary Science, 5, 18. DOI: 10.3389/fvets.2018.00018.

Publikation bei PubMed⁠


Low, D. R. et al. (2025): The association between gonadectomy and timing of gonadectomy, and the risk of canine cranial cruciate ligament disease: A systematic review and meta-analysis. Veterinary Surgery, 54(2), 254–267. DOI: 10.1111/vsu.14197.

Publikation bei PubMed⁠


Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Tierschutzgesetz (TierSchG), § 6. Gesetzliche Regelungen zu Eingriffen an Wirbeltieren und den Voraussetzungen für eine Unfruchtbarmachung.

§ 6 TierSchG – Gesetze im Internet⁠


Hinweis zur WSAVA-Leitlinie


Die WSAVA veröffentlichte 2025 ein Erratum zu Teilen des Ethik-Kapitels ihrer Reproduktionsleitlinie und stellte klar, dass zu den dort formulierten ethischen Empfehlungen nicht innerhalb aller beteiligten WSAVA-Gremien und Mitgliedsverbände Konsens bestand.

WSAVA – Erratum zu den Reproduction Guidelines⁠


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